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Presse

Die Quintette für Klavier und Bläser von Mozart und Beethoven in der Tonhalle Düsseldorf

'Grandiose Kammermusik im Schumann-Saal'
" ... Pianist Herbert Schuch hat nun vier handverlesene Solisten um sich geschart, um beide Werke aufzuführen und auf Schallplatte aufzunehmen. Mit grandiosem Ergebnis: Schuch selbst spielt überaus akkurat, bei ihm sitzt jede Verzierung, jeder Triller, die langsamen Sätze sind tief und ehrlich empfunden. Hervorragend sind auch seine Bläserkollegen, allesamt erste Preisträger des renommierten ARD-Wettbewerbs und Solobläser in Spitzenorchestern: ..."
Rheinische Post, 21. Januar 2012

Gershwins "Rhapsdy in blue" mit dem WDR Sinfonieorchester in der Philharmonie Köln unter Kristjan Järvi

" ... Zu Beginn des Abends hatte der in Köln immer häufiger zu hörende junge Pianist Herbert Schuch als Solist in Gershwins "Rhapsody in blue" wieder einmal seine glänzende Technik unter Beweis gestellt. Auch die Zugabe, Ligetis Klavierstück Nr. VII, beeindruckte durch sensible Klangnuancierung und mühelos ausbalancierte Motorik der linken Hand."
Kölner Stadt-Anzeiger, 12. November 2011
 

Liszt-Klavierkonzert Nr. 1 mit dem MDR-Sinfonieorchester im Gewandhaus Leipzig unter Jun Märkl

" ... Selten hört man die Übergänge zwischen Klavier- und Orchesterpart so natürlich, so kantenlos und logisch. Unerhört zart umspielt Schuch die Klarinettenmelodie und mit überschäumenden Arpeggien blitzt er über dem Orchestertutti. ..."
Leipziger Volkszeitung, 04. Oktober 2011

Liszt-Klavierkonzert Nr. 1 beim Kissinger Sommer mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott

" ... Mit Herbert Schuch, der einen gleißend klaren Liszt spielt, mit sportlichen Oktaven und wunderbar tragendem Piano. Der den Flügel da, wo das Stück ihn lässt, so natürlich singen lässt wie Sabine Meyer ihre Klarinette, und der dem extrovertierten Liszt einen fast meditativ versonnenen Bach folgen lässt. ..."
Main-Post, 04. Juli 2011

" ... Auch wenn Franz Liszts Klavierkonzert Es-dur mit großen, imponierenden Gesten beginnt, die sich durch das ganze Werk ziehen und vor allem den Solisten fordern, zielte Herbert Schuch, auch wenn ihm diese Herausforderung durchaus Vergnügen bereitete, auf andere Aspekte: auf die leisen, intimen Dialoge mit den Bläsern, auf lyrische, witzige, gespenstische Momente, die den Donner nicht vertragen. Und auf moderne Rhythmisierungen, die dem Werk das gerne übergestülpte Pathos nahmen. ..."
Der Fränkische Tag, 04. Juli 2011

Recital beim Piano Festival in Lille (Frankreich)

"La comparaison avec la vision que livre le lendemain Herbert Schuch (photo) est instructive... Intelligence du texte et imagination poétique vont de pair chez ce jeune Roumain d’ascendance germano-hongroise (né en 1979) qui a travaillé avec Alfred Brendel entre autres. Quel fabuleux voyage poétique que celui consistant à enchaîner les Nuages gris de Liszt, les Six Petite Pièces op. 19 de Schoenberg, la Fantaisie en ut mineur de Mozart - miraculeuse de style - et la Sonate en si de Liszt, décantée et construite d’admirable manière. Un pianiste à suivre de très près!"
Concertclassic.com, 19. Juni 2011

Mozart-Klavierkonzert D-Dur KV 451 beim Bodenseefestival mit der Südwestdeutschen Philharmonie unter Vassilis Christopoulos

" ... Und nun bestätigt er den Eindruck, den er damals hinterlassen hat - nämlich zu den begnadesten Mozart-Interpreten der Gegenwart zu gehören. Sanft und innig, aber nie übertrieben gefühlig, setzt er seinen Solopart in die Tasten. Sein Ausdruck ist voller Nuancen und doch klassisch und formvollendet. ..."
Südkurier, 21. Mai 2011

Recital vom 16. Februar in der Kölner Philharmonie

" ... Der in Rumänien geborene Pianist bewältigte die zum Teil erheblichen Anforderungen mit geradezu spielerischer Leichtigkeit. Wie er sich gleich zu Beginn mit Elan und ohne Scheu vor Untiefen in die zerklüfteten Lachenmann-Variationen stürzte, schlug sofort in Bann. Auch die Kunst der Schubert-Miniatur (Walzer-Ländler) führte er sensibel vor (...) Doch welche Reife bewies er dann beim späten Beethoven! Da schien die Zeit am Ende still zu stehen .... Ein großer Abend."
Kölnische Rundschau, 18. Februar 2011

" ... Er ist ein Anschlags- und Stimmungskünstler, dem kein poetischer Winkelzug verborgen bleibt. (...) Er ließ einen musikalischen Strom entstehen, der zugleich überflutet und versickert. ..."
Kölner Stadt-Anzeiger, 18. Februar 2011

Beethoven-Klavierkonzert Nr. 3 mit den Osnabrücker Symphonieorchester unter Hermann Bäumer am 28. Februar in Osnabrück

Eine heiße musikalische Affaire
 „ … Diesem Zugriff [des Orchesters] setzt Schuch ein dominantes, fülliges Spiel entgegen, denn nur so kann er Beethovens symphonischem Ideal gerecht werden: dass Klavier und Orchester als gleichberechtigte Partner das gemeinsame Ziel erreichen. Der Solist braucht dafür das Durchsetzungsvermögen eines Konzernchefs und muss gleichzeitig ein perfekter Teamplayer sein. Und um die Sache rund zu machen, verlangt Beethoven feinsinniges lyrisches Empfinden, Humor und Stehvermögen – Eigenschaften, die Schuch in sich vereint und die perfekt mit dem hochgradig inspirierten und sensibel agierenden Orchester zusammengehen. …“
Neue Osnabrücker Zeitung, 02. März 2011

Brahms-Klavierkonzert Nr. 2 mit der Robert-Schumann-Philharmonie am 09./10. Februar in Chemnitz

" ... Eine Aufführung dieses Klavierkonzerts muss ohnehin ein Gemeinschafts-Unternehmen sein, das einem blühenden Orchesterklang sein Recht verschafft. Und so war es, Schuch ordnete sein Spiel gut ein. Dennoch verdiente er sich Extrabeifall. Zum Glück, denn es war ein besonderes Erlebnis für das Publikum, dass Schuch mit seiner letzten Zugabe, Bachs Choral BWV 659 "Nun komm, der Heiden Heiland" in einer Fassung für Klavier, sein feinnerviges Spiel vorführte. Ganz im Sinne des subtilen Musizierens an diesem Abend...."
Freie Presse Chemnitz, 11. Februar 2011

Recital vom 26. Oktober in der Tonhalle Düsseldorf

" ... Technisch über jeden Zweifel erhaben, verfügt sein nach innen gerichtetes, intensives Spiel über ein Farbspektrum und ein schier unerschöpfliches Ausdrucksrepertoire. Schuch nutzt diese überreichen Mittel souverän, überlegt, doch niemals kühl kalkulierend oder gar dem Effekt dienend.
Ein wahrhaft aufregender Schumann-Abend. ..."

Rheinische Post, 28. Oktober 2010

Recital beim Musikfest Stuttgart am 15. September im Mozartsaal

" ... Aufgenommen hat Herbert Schuch den Faden seiner sorgfältig assoziativ verwobenen Konzerttextur zum Musikfestthema "Nacht" mit Mozarts Adagio h-Moll KV 540. Das Spektrum der kühl-nacht-blauen Klangfarben in diesem ansonsten eher schlichten Opus wird man so schnell, so sorgsam austariert nicht wieder hören. Was Schuch damit bezweckte? Eine direkte Überleitung zu Skrijabins neunter Sonate.
Dieses schön verwirrende Spiegelkabinett der Klänge setzte Schuch mit so fein gewichteten Anschlagsnuancen und so unglaublich differenzierter Pedaltechnik in Szene, dass Skrijabin, dieser Synästhet von Graden, seine Freude gehabt hätte.  ... [Beethoven-Sonate op. 111] eine plastische Tongebung die ihresgleichen sucht, ein weit offenes Ohr für die rhetorische Kraft, mit der Beethoven das Melos hier geformt hat, un ein Mut zur innig gefassten rhythmischen Entäußerung ..."

Stuttgarter Zeitung, 17. September 2010

" ... Der Pianist Herbert Schuch ... spielt nicht nur aufregend Klavier. Er wagt im .... Mozartsaal auch ein Programm, das sich andere niemals zumuten würden - noch dazu durch keinen Beifall unterbrochen, 'um einen atmosphärischen Zusammenhang herzustellen' (Schuch). ... Bei Skrijabin wie in Ravels "Gaspard" mit seiner kaskadenhaft sich ergießenden Farbenfülle im "Ondine"-Satz und der mit dreifachem Pianissimo in gebrochenen Oktaven verstolperten Ohnmacht des Zwergs Scarbo zieht der gebürtige Rumäniendeutsche nicht nur - fast ein wenig beiläufig - alle Register seiner stupenden Technik. Es sind gerade auch die Farbenzauber beim Eintauchen in eine Welt schwarzromantischer Phantasmagorie, die faszinieren; ...
Stuttgarter Nachrichten, 17. September 2010

Recital beim Mainzer Musiksommer am 27. Juli im Frankfurter Hof

" ... selten wirkte Schumann so gewagt, so modern: Unter der romantischen Gefälligkeit brodelt es, diese Musik wandelt auf der Schneide. Schuch zeigte Prestissimo-Wucht, brillantes Tremolo („Reconnaissance“), herrliche Verträumtheit („Chopin“) und fand für die sonst stummen „Sphinx“-Noten (Nr. 9) eine außergewöhnliche Form: eine streitbare, bis zum letzten Ton faszinierende Deutung von Schumanns op. 9. Die Tugenden des Pianisten machten auch aus Beethovens Sonate Nr. 32 c-Moll ein Erlebnis: Schuch verstand es, das irrwitzige Werk fest in den Griff zu bekommen, sicher dort zu halten und einen belastbaren Spannungsbogen über das Musikgeschehen zu schlagen. Es war ein großer Klavierabend!
"
Wiesbadener Kurier, 29. Juli 2010

Recital vom 21. Juni beim Klavierfestival Ruhr

" .... Es sind die kleinen Dinge, die er auch bei seinem Recital im ausverkauften Kammermusiksaal anwendet und mit denen er sich vom Durchschnitt oder Mittelmaß weit nach oben hin absetzt. Das sind bei diesem neuen Programm mit den Schwerpunkten Robert Schumann und Franz Schubert: eine kühne Betonung oder ein plötzlicher Stopp, eine intelligente Verzögerung, eine heftige Steigerung oder ein furioser Tempowechsel. (...) Er scheint alles zu können und lässt technische Herausforderungen gar nicht erst aufkommen. Seine Interpretationen laufen ebenso virtuos wie natürlich ab. Doch das Uhrwerk strebt niemals bewusst nach Schema F. Schuch entdeckt fast in jeder Note dieses dichten Programms das Klang- und Hörabenteuer. ... "
WAZ, 23. Juni 2010

Recital vom 17. Mai im Prinzregententheater München

" ... Herz, Hände und Hirn sind bei diesem Pianisten in einer wunderbaren Balance. Selbst die brillant hingelegte Czerny-Zugabe war dramaturgisch auf das übrige Programm bezogen. Schuch ist fraglos der beste deutsche Pianist seiner Generation und vielen allein wegen ihrer Technik hochgejubelten Talenten musikalisch turmhoch überlegen."
Abendzeitung, 19. Mai 2010

" ... Schuch kann sich tief versenken in die Welt Schuberts, in dessen Ländler oder Walzer, die er zart verschattet und mit einem Hauch Melancholie überzieht. ... [Carnaval] Schuch durchleuchtete die polyphone Dichte und gab jeder der auf vier Tönen (A, Es, C, H) basierenden Miniatur ihren eigenen Charakter ... "

Münchner Merkur, 19. Mai 2010
 

Pressestimmen zur Tournee mit dem MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Jun Märkl durch sieben deutsche Städte vom 13. – 21. März 2010

„ … Er bietet eine Interpretation des ersten Klavierkonzerts C-Dur von Beethoven, die in einem Zwischenreich angesiedelt ist, in dem sich Akkuratesse und Empfindsamkeit begegnen. Wundersame Läufe. Was Beethoven ererbt hat aus der Linie Haydn- Mozart, was er weiterspinnt an Fäden zu den Romantikern, dieser Pianist ist empfänglich für musikalische Geheimnisse. (…) Wenn Herbert Schuch frühen Beethoven spielt, ist das Natürliche das Poetische. Ovationen. …“ Tagesspiegel, 23. März 2010

„ … War der Hörer zunächst "nur" verblüfft über die souverän die spielerischen Mittel disponierende Leichtigkeit, mit welcher der junge Pianist selbst schwierigste Passagen meisterte - und das Stück, das der Komponist Beethoven für den Klaviervirtuosen gleichen Namens zur bravourösen Selbstdarstellung schrieb, reiht solche in einer Vielzahl aneinander, besonders auch in der schwersten der drei vom Komponisten selbst verfertigten Kadenzen, die Herbert Schuch für sich und seine Darstellung ausgewählt hatte -, so bewunderte man im Verlauf der Wiedergabe mehr und mehr den immensen Reichtum an Farben, ob kraftvoll leuchtend oder fein nuanciert changierend, mit denen der Solist den Klavierpart ausstattete; bald mit heftig ausgelebten Kontrasten, bald mit behutsam formulierten Übergängen baute er Steigerungen, setzte hier einen Akzent, nahm dort einen anderen wieder auf, um dem Werk vom ersten bis zum letzten Takt eine unerhörte Spannung aus pianistischer Virtuosität und überlegtem Einsatz musikalischer und spielerischer Mittel zuzuweisen - und das alles mit der in künstlerische Bescheidenheit sich hüllenden Attitüde handwerklicher Mühelosigkeit. Diese Qualitäten fanden ihre noch gehobenere Fortsetzung im zugegebenen Finalsatz aus Chopins 3. Klaviersonate op. 58, dessen durch die schlackenlose Durchdringung von interpretatorischer Poesie und pianistischer Bravour bezwingende Wiedergabe das sonst etwas zurückhaltende Göppinger Publikum zu Bravo-Rufen hinriss. …“
Südwestpresse, 20. März 2010

„ … Es folgte Beethovens erstes Klavierkonzert, jenes, das von zirzensischen Virtuosen gerne verharmlost wird als Spieldosenwunder. Herbert Schuch, dreißig  Jahre alt, Gewinner des Internationalen Beethoven-Wettbewerbs Wien, lässt all diese Spieldosenkurbler recht armsehlig aussehen. Schuch ist ein witziger, ein origineller, ein wunderbar eigenwilliger Musiker. Es lohnt sich nicht nur, es ist Pflicht zu hören, was  Schuch zu Beethoven einfällt. …“ Stuttgarter Zeitung, 19. März 2010

„ … Schuch formuliert nie nur absichtlich effektvoll, sondern immer in intelligenter Beredtheit. Das ergibt zu dem Theaterdonner, den der überaus aufmerksame Begleiter Märkl entfacht, einen berückenden Kontrast – alles wirkt wie ein Dialog zwischen gegensätzlichen Partnern.
Es sind zudem die leisen, perlenden Läufe und die raffinierten Ritardandi, mit denen Schuch das Publikum fasziniert: nie übereilt, auch wenn es »con brio» heißt. Die große Kadenz legt Schuch als ein hochvirtuoses, heroisches Klanggewitter mit dramatischem Rubato an. Die großen melodischen Bögen des Largo sind von Innigkeit erfüllt, jeder Anschlag hat klar konturierten perlenhaften Glanz: die perfekte Wiedergabe für ein perfektes Stück – sensationell!“
Nürnberger Nachrichten, 18. März 2010

„Ach, die Jugend! – möchte man entzückt ausrufen am Sonntag im Großen Gewandhaus-Saal angesichts des glücklichen Zusammentreffens von Ludwig van Beethovens erstem Klavierkonzert Opus 15 und dem Pianisten Herbert Schuch, obwohl der die 30 bereits überschritten hat. Und für die Bravo-Rufe bedankt sich der junge Solist breitflächig mit einer Beethoven-Bagatelle als Zugabe.
Zuvor geht der in Rumänien geborene Pianist den Dreisätzer mit der Unbekümmertheit der Jugend an, die alles leicht und todernst nimmt. Kein Druck schon im Allegro con brio, wo Schuchs Leichtläufigkeit vorwegnimmt, wie er das Ganze sieht: als feingliedriges Selbstverständnis, in sich beiläufig vollkommen. Läufe, die sich demütig aneinanderreihen und doch virtuos perlen, eine Kadenz, die in ihrer Klarheit von innen strahlt und  atemberaubend sein könnte, hätten nicht etliche trotz akuter Bronchitis ihren Stammplatz im voll besetzten Saal eingenommen. …“
Leipziger Volkszeitung, 16. März 2010

„ … Schnell ist klar, er realisiert perfekt, was Beethoven mit seinem Klavierkonzert verwirklichen wollte - anstatt stereotyper Solo-Tutti-Wechsel eine engere Bindung des Klaviers an das Orchester. Man hat den Eindruck einer Hand-in-Hand-Angelegenheit, es ist das gefühlvolle Schlendern zweier Verliebter. Schuch ganz gemäßigtes Temperament, seelenvoller Souverän. Lyrismus beim Largo, in den selbst die Hörner sensibel einstimmen. Neckische Eleganz und anmutiger Orchesterdialog. Spannungsfördernde, Bruchteile von Sekunden währende Verzögerungen vor dem Tastenanschlag. Insgesamt gerät sein Vortrag zu einem Traum, der das Aufwachen verleidet. …“
Freies Wort, 15. März 2010

 

Konzert vom 30. Januar mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling in Dresden 

" ... Anstelle des erkrankten Nelson Freire gastierte der 1979 in Rumänien geborene Pianist Herbert Schuch, der seit 1988 in Deutschland lebt und sich durch Gastspiele und Wettbewerbsgewinne hohe Reputation erworben hat. Auch sein kurzfristig zustande gekommenes Debüt bei der Philharmonie rechtfertigte seinen Ruf vollauf, denn seine Interpretation von Beethovens 5. Klavierkonzert Es-Dur op. 73 war von außerordentlicher Qualität. ... [Schuch] fand  zu einer Sicherheit und Spannung, die bis zum Schluss des Werks anhielt. Die Sechzehntel- und Zweiunddreißigstelläufe waren von bilderbuchreifem Gleichmaß. Im langsamen Mittelsatz kam es zu bestmöglicher Verschmelzung des Soloinstruments mit dem Orchester und hervorragendem Übergang zum Finale, in dem wieder Brillanz und heroisches Pathos erlebbar wurden. ..."
Sächsische Zeitung, 01. Februar 2010


Konzert vom 20. Januar mit der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz, Günter Pichler (Leitung)

"... Spontane Autogrammstunde in der Pause. So schnell erobert ein Solist nicht oft die Herzen des Publikums. Dass die Südwestdeutsche Philharmonie bei der Suche nach Ersatz für den kurzfristig erkrankten Pianisten Lukas Vondracek bei Herbert Schuch fündig geworden ist, darf wohl als Glücksfall bezeichnet werden. Schuch spielte beim Abo-Konzert im Konstanzer Konzil Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert in A-Dur (KV 488), entzückte damit sein Publikum, und entließ es nach dem zugegebenen letzten Satz aus Chopins h-Moll-Sonate komplett begeistert in die Pause. Da gingen dann etliche CDs mit Autogrammen über die Theke…"

Südkurier, 23. Januar 2010

Debut vom 25.11.09 beim Lucerne Festival am Piano

„ …. Die arrivierten Jungpianisten in den Debütkonzerten verblüfften in der Lukaskirche als Charakterköpfe – pianistisch wie mit raffinierten Programmkonzepten. Am ausgeprägtesten galt letzteres für den Deutsch-Rumänen Herbert Schuch. Er verband am Mittwoch Schubert und Schumann mit Zeitgenossen zu einem nahtlos durchkomponierten Programm, das gegensätzliche Seiten der romantischen Tänze pointiert hervorkehrte: ihre Aufmüpfigkeit (mit Lachenmanns aufsplitternden Schubert-Variationen) wie melancholische Abgründigkeit (der Konzerthöhepunkt: Heinz Holligers Elis). Als kühne Pointe fügte Schuch, analog zu Schumanns Selbstzitat im Carnaval (aus den gespielten Papillons), da eine Holliger-Reminiszenz mit ein. Da klangen auch bekannte Klassiker aufregend neu: programmatisch ein Höhepunkt dieses Piano-Festivals überhaupt. …"
Neue Luzerner Zeitung, 28.11.2009   

Recital vom 5. August in Schloss Johannisberg - im Rahmen des
Rheingau Musikfestival
s


„ (…) Schuchs Recital war exquisit gebaut und ebenso gespielt. (…) Ungemein stark auch seine Beethoven-Sonate op. 111, besonders der zweite Satz in seiner angespannten, zunehmend nervöser werdenden Ruhe; die stets so eigenlebendig dazwischenfragende Linke machte hier einen Gutteil der Wirkung aus (…)“
Frankfurter Rundschau, 07. August 2009

Beethoven Festival, Australian Youth Orchestra. Conductor: John Nelson. Piano: Herbert Schuch. Adelaide Festival Theatre, July 2009

“ (…) Sometimes the desire to show excellence beyond expectation is lessened with maturity and fame, and there is something delightful in the budding talent determined to show its worth. This has surely been the path Romanian-born pianist Herbet Schuch drew, who has cleverly drawn attention to himself by choosing to launch his performance career on the international stage with pieces often attempted only by the world’s most accomplished and acclaimed pianists. His polished performance drew admiration not just from the audience, but from the entire orchestra, which showed its appreciation with the traditional stamping of feet.”
The Independent Weekly, 27 July, 2009

Konzerte vom 11. und 13. Juni 2009 in Düsseldorf und Münster mit dem WDR Sinfonieorchester unter Eivind Gullberg Jensen
„ (…) Herbert Schuch, der auf die Spitzenriege der Welt-Pianisten zustürmt, pflegt im Lyrischen eine erlesene Kunst des Abstufens. Seine Läufe schmeicheln, die sanglichen Phrasen entwickelt er berückend schön. Doch Schuch ist nicht der Zelebrant delikater Innerlichkeit. Er kann zupacken, am eindrücklichsten zu hören im Finalsatz. (…)“
WAZ, 15. Juni 2009

Klaviermusik mit hymnischem Sog
„Man mochte ihn gar nicht gehen lassen und hätte ihm am liebsten auf der Stelle zu einem Solo-Abend verhaftet (…)
Der kaum 30-jährige Deutsch-Rumäne (…) spielt bewusst nicht mit im Zirkus der jungen, ihr Muskelspiel inszenierenden Glamour-Tastenkünstler. Schuch nimmt seine makellose Technik, seine stupende Vituosität ganz hinein in sein lauteres, innig nachdenkliches, erzählendes Musizieren, niemals stellt er etwas aus. Das bekommt Griegs Klischee behaftetem Konzert hervorragend, denn es wirkt unter seinen Händen frisch, romantisch aufbrausend und bar jeder nordisch betulichen Schwermut (...)“
Rheinische Post, 13. Juni 2009

Pianist Herbert Schuch beeindruckte in der Tonhalle
„Die Hingabe, mit der der 30-jährige Rumäne Herbert Schuch die Hände auf die Tasten senkt, suggeriert bereits optisch eine tiefe geistige Verwurzelung in der Musik. Dem nordischen Pathos und Sentiment des Klavierkonzerts a-Moll von Edvard  Grieg verleiht der Pianist beim Klavierfestival Ruhr in der Tonhalle auch akustisch ausdrucksvolle Tiefe.
Schuch vermag das Wesen von dramatischen, lyrischen und pompösen Passagen überzeugend zu steigern, ohne dies je unmäßig zu forcieren. Romantisch und innig empfunden spielt er als Zugabe eine späte Beethoven-Bagatelle."
Westdeutsche Zeitung, 13. Juni 2009

„ (...) Der 30-jährige Herbert Schuch (Klassikpreisträger der Stadt Münster) hat zwar den Tiger im Tank, nimmt ihn aber meist an die Kandare. Virtuoses Schlachtross oder lyrisches Kleinod? Schuch versucht die Quadratur des Kreises. Er vernebelt nichts, wagt originelle Tempi und kitzelt immer wieder Feinheiten aus dem Klaviersatz, die sogar gelangweilte Grieg-Muffel verblüffen: So hat man das noch nicht gehört. (…)“
Westfälische Nachrichten, 15. Juni 2009

„ (…) Pianist Herbert Schuch ließ sich im Grieg-Konzert von seinen prächtigen Begleitern aber nicht die Butter vom Brot nehmen. Er gönnte sich bei der Gestaltung des Tempos zwar viele kleine romantische Freiheiten, verzichtete aber ganz und gar auf romantischen Pedal-Nebel. So konnte man gerade im Finale bewundern, wie sicher die Akkord-Kaskaden niedersausten, wie fein und fest der Anschlag war. …“
Münstersche Zeitung, 15. Juni 2009

 

Recital vom 27. Januar 2009 im Herkulessaal München
Avancierte Klavierseele – Der junge Pianist überzeugt fulminant in München

„ … Herbert Schuch weiß was er will. Denn der 29-jährige Deutsch-Rumäne setzte die selten gespielten Bagatellen op. 126 von Ludwig van Beethoven an den Beginn des Programms im Herkulessaal und ließ in jedem Takt spüren, wie wichtig er diesen intensiven Nachklang der letzten drei Beethoven-Klaviersonaten nimmt. Klarheit, Prägnanz, Leuchtkraft des Anschlags und die Fähigkeit, jede Phrase plastisch zu gestalten, Noten mit Sinnhaftigkeit zu füllen, nahmen für den Jungen Pianisten ein (…) Auch hier wieder [Ravel] war die pianistische Virtuosität nie Selbstzweck, sondern kam kontrollierten Sprengungen, stets unerwarteten Explosionen gleich. Mutig, dass Schuch danach zwei der drei wunderbaren Nachtstücke von Heinz Holliger nach den Elis-Gedichten Georg Trakls folgen ließ; …“
www.klassikinfo.de  29. Januar 2009

Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 mit der Real Filharmonía de Galicia unter Christoph König, am 20. November 2008 in Santiago de Compostela
(...) "Der zweite Teil des Konzertes bescherte mit dem jungen Rumänen Herbert Schuch eine wunderbare Überraschung. Mir hat gefallen, und zwar sehr sogar, dass Schuch die Kadenz zu Beginn des „Emperor“ ohne zu großen Nachdruck gespielt hat, als würde er damit sagen wollen, das Schönste kommt noch: ein hervorragender Anfang einer hervorragenden Interpretation, lebendig und ernst zugleich, nobel und doch nie schwerfällig (...) Und während Schuch mit erstaunlicher Fingerfertigkeit Liszts berühmte La Campanella Etüde als Zugabe spielte – und was für eine Zugabe, und mit welcher Gewandtheit und Natürlichkeit gespielt! – sagte ich mir, dass dieser junge Pianist erst am Anfang einer glänzenden Karriere steht.“
www.mundoclasico.com  Alfredo Lopéz-Vivié Palencia, 26. November 2008

Recital vom 31.10.  "Internationale Pianisten in Mainz"
(...) "Im Adagio von Beethovens Sonate zeigt sich Schuchs Fähigkeit, die Zuhörer durch die Transparenz seines Spiels an die Musik zu fesseln. Er nimmt sich Zeit, behandelt jeden Ton, als wäre er ein kleiner, geheimnisvoller Kosmos im Gesamtgefüge. Spätestens jetzt offenbart Schuch, dass er nicht lediglich einen angenehmen Abend mit klassischer Musik bieten will. Er lädt zu einer Suche nach der mysteriösen Innenwelt von Musik und Komponisten ein. (...) Er haucht der oft statischen und kommerziellen Klassikwelt neues Leben ein."

Rhein-Zeitung, 3. November 2008

Beethoven Festival, Australian Youth Orchestra. Conductor: John Nelson. Piano: Herbert Schuch. Adelaide Festival Theatre, July 24 – 26.

(…) “Just as wonderful was the 29-year-old Romanian pianist Herbert Schuch. He was the ideal soloist in this project, deeply impressive in his maturity and technical prowess. His performances in Piano Concertos One, Four and Five were steeped in poetry. Surrendering to nobody's musical instinct but his own, Schuch is a young artist whose picture of Beethoven is full of insights. There was a particular delicacy about his playing, where he would pull dynamics down to a whispering pianissimo, before ripping into the next idea with gusto.” (…)
The Australien, 29 July 2008

Ludwig with brio and joy
(…) “Then came the concerto. Pianist Herbert Schuch is a talent of international proportions. Deft, dramatic, flawless fingers in a blur just as Beethoven intended when he penned this to announce he’d arrived on the scene in 1800. Keep an ear on Schuch – he’s becoming an international headline.” (…)
The Independent Weekly 25 July 2008

Grieg-Klavierkonzert a Moll mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter Heiko Mathias Förster in Recklinghausen, Gelsenkirchen, Papenburg und Kamen
(…) „Sein Auftritt mit der Neuen Philharmonie Westfalen geriet zu einem Ausnahmeereignis beseelter Ausdruckskunst.“ (…)
Recklinghäuser Zeitung, 14. April 2008

Ein Herz und eine Seele
„Herbert Schuch, der zurzeit wie kaum ein anderer Pianist der jüngeren Generation für
internationales Aufsehen sorgt, hat das Werk für sich neu entdeckt und von jedem Klischee
befreit. Er spielte es virtuos, mit einer ursprünglichen Frische und jugendlichen Verwegenheit, der sich auch Dirigent und Orchester nicht entziehen konnten. Und so erlebte das Publikum die Aufführung als Sternstunde mit Schuch, Förster und der Neuen Philharmonie, die sich inspirierten und steigerten und ein Herz und eine Seele waren.“ (…)
Ruhr-Nachrichten, 15. April 2008

(…) „Der deutsche Pianist, preisgekrönter Schüler von Prof. Karl-Heinz Kämmerling am
Mozarteum in Salzburg, nutzt die Anschlagskultur, um zwischen robuster Härte und
silbriger Sanftmut das dynamische Repertoire auszukosten. Griegs balladeske Sätze –
einst als „fetzenhaft" diskreditiert! wiegen die Gewichte in verschiedener Richtung aus:
mal verträumt, mal spukhaft, mal Mondlichtstimmung, mal tänzerisch inspiriert. Schuch
respektiert in seinem Part jede Note. Er feilt am Klang, unterschlägt nichts. Fabelhaft,
authentisch und mit romantischem Fieber (ohne jegliche Sentimentalität) rollen zweimal
Allegro und einmal Adagio ab – ein Intelligenz- und Hörgenuss.“ (…)
WAZ, 16. April 2008

Mozart-Klavierkonzert KV 595 mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
unter Mario Venzago in Mainz, Ludwigshafen, München und Kaiserslautern

„Der Knabe ist gut. Richtig gut. (…) Schuchs Anschlag ist ein Wunder an Klarheit. Auf wundersame Weise könnte man ihn als feingliedrig und durchschlagskräftig gleichzeitig beschreiben.“ (…) 
Mannheimer Morgen, 12. März 2008


Recital vom 21. Januar 2008, Tonhalle Zürich
(…) „In der Tonhalle Zürich stellte er sich im Rahmen der «Série jeunes» mit einem originellen
und intelligenten Programm vor. Während die meisten jungen Pianisten gerne die Evergreens aus dem 19. Jahrhundert vorführen, wagte sich Schuch als Einstieg gleich an die schwer zugängliche achte Klaviersonate von Sergei Prokofjew heran. (…)  In völlig andere Bereiche führte der zweite Teil des Abends. Ohne Unterbruch fügte Herbert Schuch drei Kompositionen von Robert Schumann, Heinz Holliger und Maurice Ravel aneinander, die das Thema Nacht gestalten. (…) Dem Pianisten gelangen hier Klangabstufungen höchsten Raffinements. (…)
Was Schuch bei diesen drei Stücken an Charakterisierungskunst vorführte, war grossartig.
Dass er das Werk, das als eines der schwierigsten der Klavierliteratur gilt, auch technisch so brillant hinlegte, machte auch den Kritiker sprachlos.“ 
Neue Zürcher Zeitung, 24. Januar 2008

Recital vom 3. November 2007, Conservatorio Superior de Córdoba
(...) “Aunque no para Schuch, porque su dominio del piano es total. Extrae de su instrumento las sonoridades más variadas, desde pasajes aterciopelados de mucha suavidad, hasta explosiones de virtuosidad impresionantes. Todo con una musicalidad que traspasa el escenario para llegar al corazón del público. (...)
Diario Cordoba, 05. November 2007

(…) “Ante la lógica ovación al acabar, la interpretación del endiablado arreglo de Arcadi Volodos de la «Marcha Turca» de Mozart, ya fuera de programa, no sirvió más que para desatar el delirio entre los allí presentes, concluyendo así un recital que esperemos no haya dejado excesivamente alto el listón para los próximos.”
ABC, 05. November 2007

Konzerte vom 31. August und  1. September 07, Mittelrhein Musik Momente

Als wären Beethovens fünf Klavierkonzerte ganz neu
„Du besuchst von einer Saison zur nächsten Dutzende Klassikkonzerte, mal mehr, mal
weniger interessant, bewegend, begeisternd. Dann kommt eines, bei dem sich nach einigen Takten schon das Gefühl einstellt: Hier passiert etwas ganz Außerordentliches. Etwas, das auch passionierte Konzertgänger nur alle paar Jahre mal erleben. Gänsehaut, Staunen, Überraschung, dass man den Ohren kaum mehr traut – solche Augenblicke bescherte jetzt der zweiteilige Abschluss-Marathon der Mittelrhein Musik Momente in der Pilgerkirche zu Vallendar mit Ludwig van Beethovens fünf Klavierkonzerten. (…) Du hörst Herbert Schuch, und verstehst, wieso der große Klassikbetrieb seit zwei, drei Jahren über diesen deutschen Pianisten rumänischer Herkunft Wundersames munkelt. Seine Fingerfertigkeit ist enorm. Die Art, wie er trennscharf seine Hände als je eigenständiges Werkzeug benutzt, ist hinreißend.
Ob geschwind perlende Läufe, wuchtige Akkordkaskaden oder hingehauchte Einzeltöne:
Der junge Mann hantiert mit dem Arsenal seiner Zunft in souveräner Virtuosität.“ (…)
Rhein-Zeitung, 3. September 2007